Begabungen entfalten, Defizite abbauen

Förderkonzept

Das Thema individuelle Förderung ist ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit am Zentrum für Gestaltung - Freie staatlich genehmigte Schulen Ulm. Individuell fördern heißt, den einzelnen Schüler entsprechend seinen Begabungen und Möglichkeiten optimal zu unterstützen. Schwächen im naturwissenschaftlichen mathematischen Bereich, aber auch in Deutsch und Englisch werden abgebaut und gleichzeitig kompensiert durch einen Ausbau der Stärken im gestaltenden Bereich. Potentiale in der Kreativität und Anlagen im visuellen Bereich werden weiterentwickelt und gestärkt. Die Schüler werden in ihrer Vielfalt wahrgenommen, so dass Leistungsstärken und Lernschwächen in einzelnen Fächern individuell betreut werden können.

Das Förderkonzept umfasst folgende konkrete Angebote:

Das Zentrum für Gestaltung - Freie staatlich genehmigte Schulen Ulm schafft vielfältige Angebote, um individuelle Lernbedürfnisse der einzelnen Schüler aufzugreifen. Diese Angebote können zur übergreifenden Persönlichkeitsentwicklung, zur Vermittlung von Methoden- und Sozialkompetenz ebenso genutzt werden wie zur fachspezifischen Förderung. Durch eigenaktives Lernen mit individueller Zeit- und Stoffeinteilung werden gemeinsam mit der Lehrkraft Einheiten erarbeitet. In Zielgesprächen wird die Lernprogression der Schüler besprochen und unterstützt. Die eigenständige Dokumentation von Aufgaben und Projekten sichert die Lernentwicklung. Fächerübergreifende Projekte und fachbezogenes Lernen und Arbeiten ermöglichen eine neue Herangehensweise an unterschiedlichste Aufgabenstellungen. Lernorte sind neben der Schule auch kulturelle Einrichtungen, Fachbibliotheken oder Betriebe. Arbeitsergebnisse werden vor Mitschülern und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert, was eine Entwicklung des Selbst- und Verantwortungsbewusstseins der Schüler unterstützt. Somit steht der Schüler im Zentrum schulischer Arbeit.

Die Möglichkeit bereits während der schulischen Ausbildung an akademischen Angeboten teilzunehmen, wird durch die Kooperation mit der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung HfK+G* ermöglicht. Projekte zur Vertiefung von bereits Gelerntem, der Hinführung zu wissenschaftlichem Arbeiten und dem Ausbau weiterer Fähigkeiten wird hier ein neues Wirkungsfeld erschlossen. Dadurch kann neben der Begleitung zum Studium an der HfK+G* ebenfalls Kontakt zu Wirtschaftspartnern aufgebaut werden, der für die spätere berufliche Laufbahn von Vorteil ist.